Point Whitmark (29): Der Seelenkünder (I/II)


Point Whitmark (29): Der Seelenkünder (I/II)Point Whitmark (29): Der Seelenkünder (I/II)
Hörspiel. Erschienen bei folgenreich, 2010.

Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Volker Sassenberg
Musik: Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg & Manuel Rösler
Ton & Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Tonassistenz: Ramona Heinisch
Illustration: Ingo Masjoshusmann
Regie & Produktion: Volker Sassenberg

SPRECHER:
Jürg Löw, Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Bodo Henkel, Gerald Paradies, Dominik Freiberger, Holger Michel, Bert Stevens, Günter Burchert  u.a.

1 Audio-CD.
ISBN: 978-3-8291-2323-5

Inhaltsangabe des Verlags:

Im Rahmen des spanischen Hafenfests in Casa Vargas veranstalten Jay, Tom und Derek eine ganz besondere Radioshow am Strand. Doch dann lässt Ramiro Luiz del Santo, der dreihundert Jahre alte Hofastronom des spanischen Königs, Jay Lawrence vor den Augen des Publikums verschwinden. Als Derek und Tom ihren Freund endlich wiedertreffen, ist dieser nicht mehr derselbe. Besitzt das Schwarze Okular tatsächlich die Macht, seine Opfer zu beherrschen? Im Schein brennender Kreuze jagen die Jungen verzweifelt der Wahrheit hinterher …
Können Derek und Tom ihren Freund retten? … bevor zur Mitternacht das Schiff des Seelenkünders in den Hafen einläuft?

 

MEINUNG

Auf eins kann man sich bei Point Whitmark verlassen: Die Atmosphäre. Und diese wird auch im ersten Teil des Zweiteilers „Der Seelenkünder“ regelrecht zelebriert. Bei der Story hingegen sieht es leider anders aus, denn letztlich wird hier massiv gestreckt. Sicher, kurzweilig ist die Folge – doch hält sich der erzählerische Nährwert in Grenzen; ein wenig Hintergrundgeschichte, extrem viel Verfolgung und nochmal Verfolgung… und nochmal… und nochmal… – und dann wird einzig am Ende nochmal extrem auf den obligatorischen Cliffhanger hingearbeitet. Für eine ganze Folge ist dies jedoch für meinen Geschmack einfach zu wenig.

Punkten kann die Folge jedoch mit obig bereits erwähnter Atmosphäre.
Diese quillt, je nach Gusto, einmal mehr geradezu aus den Boxen oder den Kopfhörern. Die Sprecher überzeugen unter der Regie Volker Sassenbergs (wie immer), ganz gleich ob es die Hauptsprecher um Sven Plate, Gerrit Schmidt-Foss, Kim Hasper oder Jürg Löw als Erzähler sind oder die u.a. mit Bert Stevens, Gerald Paradies, Bodo Henkel u.a. gelungen besetzten Nebenrollen sind.

Auch die Kombination aus Effekten und musikalischer Untermalung überzeugt ebenso (guess what? wie immer), hier fahren Volker Sassenberg und sein Team wieder ihr ganzes Können auf. Es macht Spaß, den Charakteren bei ihren mysteriösen Abenteuern zu folgen, während sie von einer durchdachten und effektiven Soundkulisse begleitet werden, die vorzüglich Bilder im Kopf entstehen lässt – ebenfalls wie immer.

Als Fazit bleibt für mich:
Der Seelenkünder (I/II)“ ist eine Atmosphären-Granate, die jedoch unter einer viel zu gestreckt wirkenden Geschichte leidet. Wem letztere ohnehin egal ist und/oder wer mehr Wert auf eine stimmige Umsetzung legt, dem sei diese Folge durchaus ans Herz gelegt; Fans der Serie greifen sowieso unbesorgt zu. Wer indes einen Einstieg in die Welt von Jay, Tom und Derrek sucht, ist mit anderen Episoden der Serie sicherlich besser bedient

 

http://www.hergehoert.de/point-whitmark_29_der-seelenkuender_1.html

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