Point Whitmark (30): Der Seelenkünder (II/II)


Point Whitmark (30): Der Seelenkünder (II/II)Point Whitmark (30): Der Seelenkünder (II/II)
Hörspiel. Erschienen bei folgenreich, 2010.

Idee & Konzeption: Volker Sassenberg
Drehbuch: Andreas Gloge & Volker Sassenberg
Musik: Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg & Manuel Rösler
Ton & Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Tonassistenz: Ramona Heinisch
Illustration: Ingo Masjoshusmann
Regie & Produktion: Volker Sassenberg

SPRECHER:
Jürg Löw, Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Bodo Henkel, Gerald Paradies, Dominik Freiberger, Holger Michel, Bert Stevens, Günter Burchert, Engelbert von Nordhausen, Sabrina Heuer  u.a.

1 Audio-CD
Länge: ca. 63 Minuten
ISBN: 978-3-8291-2324-2

Inhaltsangabe des Verlags:

Auf der Suche nach ihrem Freund werden Jay und Tom an Bord der Isidora gefangen gesetzt und weit hinaus auf den Ozean entführt. Quälende Ungewissheit bringt sie an den Rand der Verzweiflung. Doch dann wird die dreihundert Jahre alte Karavelle von einer Nebelwand verschlungen. Im Kampf ums Überleben offenbart sich den Jungen die Wahrheit über das Erbe des Seelenkünders.

MEINUNG

Nach dem atmosphärisch starken, jedoch inhaltlich schwachen Auftakt des Zweiteilers, möchte man hier eigentlich nur eine Frage stellen: Warum nicht gleich so? Denn „Der Seelenkünder (II/II)“ bietet wieder das, was man von Point Whitmark erwartet: Einen spannenden, tempo- und zum Ende hin wendungsreichen Jugendkrimi, der die Atmosphäre dabei nicht ausser Acht lässt. Im Gegensatz zum ersten Teil kommt hier überhaupt keine Langeweile auf und auch wenn man nicht vollständig in die Riege der Topfolgen der Serie vorzustoßen vermag: „Der Seelenkünder (II/II)“ ist dennoch extrem unterhaltsam und ein starker Eintrag bei „Point Whitmark“.

Die Sprecher agieren wie gewohnt unter Volker Sassenbergs Regie: Ausfälle gibt es nicht, die oftmals schon über die Grenze zur Überzeichnung hinausgehenden Charaktere werden dennoch funktionierend in Szene gesetzt und das Haupttrio um Sven Plate, Kim Hasper und Gerrit Schmidt-Foss setzt den guten Kurs fort, den es seit Jahr und Tag fährt. Und natürlich behält auch Jürg Löw seinen charakteristischen Part des Erzählers genauso bei, wie man es von „Point Whitmark“ gewohnt ist. Kurz gesagt: Keine Ausreißer dabei, weder nach oben, noch nach unten.

Musiken und Effekte sind seit Anbeginn der Serie ein Aushängeschild gewesen, selbstredend bleibt dies auch bei dieser Folge so. Gerade dieser Bereich macht selbst schwächere „Point Whitmark“-Folgen immer wieder hörenswert, bei einer ohnehin schon grundsoliden Folge wie „Der Seelenkünder (II/II)“ ist dies natürlich ein weiterer massiver Zugewinn.

Kontrastprogramm zu Teil 1: „Point Whitmark: Der Seelenkünder (II/II)“ ist für sich ein hervorragender und hervorragend gemachter Jugendkrimi, der über eine tempo-, spannungs- und wendungsreiche Story verfügt, die von gut aufgelegten Sprechern gespielt und von einer unglaublich starken Effekt- und Musikuntermalung unterstützt wird. Schade, daß es den schwachen Teil I brauchte, denn so hätte aus dem Seelenkünder wirklich eine der besten Episoden werden können. So bleibt ein schwacher erster und ein überdurchschnittlich starker zweiter Teil.

http://www.hergehoert.de/point-whitmark_30_der-seelenkuender_2.html

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3 Gedanken zu “Point Whitmark (30): Der Seelenkünder (II/II)

  1. Sehe ich ziemlich ähnlich. Ich liebe zwar auch ‚Die drei ???‘, doch sind dort oftmals ‚dank‘ der Vorlagen die Stories recht, puh, *hust*… suboptimal. Es gibt zwar immer wieder mal so Knaller wie ‚…und der dreiTag‘, dann aber leider auch wieder solch derbe Aussetzer wie die gerade aktuellen ‚Zwillinge der Finsternis‘. Wirklich *richtig* böse Aussetzer habe ich bei Point Whitmark hingegen noch nicht gehört. Einige Episoden ziehen sich zwar hier und da (da wir auch gerade beim ‚Seelenkünder‘-Zweiteiler sind: Teil 1 fand ich atmosphärisch zwar stark, aber unglaublich zäh und auf Länge getrimmt), aber derart schlimm, daß ich die CD am liebsten brennend aus dem Fenster feuern würde? Nein.

    Allerdings muss man auch mal sehen: „Point Whitmark“ hat im Vergleich zu den „Drei ???“ gerade erst 30 Folgen auf dem Buckel, und bis zu dieser Region (und noch einen Tacken weiter) hatten auch Justus, Peter und Bob einen verdammt guten Lauf. Für mich war die erste massive Zäsur bei DDF die Vertonung der ‚Crimebusters‘-Episoden (Hörspiele Nr. 47-56). Die anschließend folgende „Hängepartie“ mit Brigitte Johanna Henkel-Weidhofer als einzige (und erstmals deutsche) Autorin brachte zwar einige gute Episoden hervor, aber auch reichlich wenig brauchbare DDF-Momente.
    Erst als André Marx damals dann mit „Poltergeist“ wieder sowas wie eine Renaissance der ‚Drei ???‘ einläutete, wurde auch ich als DDF-Fan wieder zufriedener mit der Serie, wenn gleich natürlich Granaten wie „Todesflug“, „Der Mann ohne Kopf“ oder „der schwarze Skorpion“ immer wieder mal vor Augen führten, wie ‚wackelig‘ der Level der Stories sein kann. Das hat sich bis heute natürlich nicht geändert und so bleiben „Die drei ???“ zwar nach wie vor eine meiner Sammellieblinge, aber bei der derzeitigen Gesamtsituation haben imho die drei vom Sender, der heißt wie die Stadt, qualitativ die Nase vorn.

  2. Die einzige PW, die mir sauer aufstieß, war die mit dem Krokodil. Entgegen einiger DFZ-Ausrutscher aber tatsächlich harmlos. Was mich erstaunt, die drei Fragezeichen Kids als auch die drei ausrufezeichen sind richtig gut.

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