[Review] Point Whitmark (27): Eiland der Gespenster


Point Whitmark (27): Eiland der GespensterPoint Whitmark (27): Eiland der Gespenster
Nach einer Erzählung von Bob Lexington

Drehbuch: Andreas Gloge & Decision Products
Musik: Matthias Günthert, Markus Segschneider, Volker Sassenberg & Manuel Rösler
Ton & Schnitt: Volker Sassenberg & Marc Sander
Illustration: Ingo Masjoshusmann
Regie & Produktion: Volker Sassenberg

Veröffentlicht von folgenreich, Decision Products | 2009

SPRECHER:
Jürg Löw, Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foss, Jürgen Kluckert, Marius Götze-Claren, Heinz Ostermann, Rüdiger Evers, Olaf Reichmann, Karin David, Melanie Hinze.

Länge: Ca. 57 Minuten
1 Audio-CD

Inhaltsangabe des Verlags:

Der dichteste Nebel seit dreißig Jahren sucht die Küste heim. Ausgerechnet jetzt werden Jay, Tom und Derek auf den Friedhof bestellt. Vater Callahan braucht ihre Hilfe.

Furchtbare Heimsuchungen plagen den alten Eldridge Buchanan, und der katholische Geistliche hat sich vorgenommen, Licht in das Dunkel zu bringen. Doch die Mächte der Finsternis sind am Werk.

Was verbirgt sich hinter der geisterhaften Erscheinung am Ufer des Lake Erryn? Ist es die Seele der Toten, die keinen Frieden finden kann? Im Schatten der Staumauer erblicken die Jungen die weiße Frau …

Meinung:

Point Whitmark mal -Überraschung! (haha)- nicht in Point Whitmark. Jay, Tom und Derek verschlägt es diesmal auf Bitten von Vater Callahan nach Lake Erryn, wo sie versuchen sollen, Licht in das Dunkel zu bringen, das Callahans Freund Eldridge Buchanan scheinbar langsam den Verstand kostet: Die „weiße Frau“, die immer wieder im Schatten der Staumauer auftaucht…

Zugegeben, die Inhaltsangabe verspricht viel und ja, spannend ist die Folge durchaus, allerdings offenbart die Erzählung auch durchaus eine gewisse Vorhersehbarkeit.

Die Geschichte an sich ist trotz des Aufhängers etwas „unspektakulär“, wobei unspektakulär nicht im Sinne von „da gibbet ja gar nichts auffe Omme“ zu verstehen ist, sondern eben nur das: unterhaltsam zwar, handlungstechnisch indes ziemlich unspektakulär.

Daß die Folge dennoch überzeugt und bei mir mittlerweile zum „Dauergast“ auf dem iPod geworden ist, liegt an der unglaublich dichten Atmosphäre. Nachts, Nebel, Stausee, Abgeschiedenheit, ein altes Haus… – das alles sind Elemente, die Volker Sassenberg und seine Mannen einmal mehr phantastisch umgesetzt haben; man glaubt förmlich den Nebel aus den Boxen, alternativ: Kopfhörern quellen zu sehen, pardon: hören.
Die Musiken untermalen diese teils (im positiven Sinne) unwirkliche Atmosphäre noch und alles bereitet eine bemerkenswerte Klangkulisse für wieder einmal verdammt gut aufgelegte Sprecher.

Neben den bekannten „Stammsprechern“ wie Jürg Löw als Erzähler, Sven Plate, Kim Hasper, Gerrit Schmidt-Foß, bleiben diesmal besonders Jürgen Kluckert als Isaac Gudjonsson im Ohr, und die von Karin David formidabel gespielte Mrs. Irkwood.

Bleibt als Fazit:
Wer ausschließlich auf eine packende UND überraschende Story aus ist, wird mit „Point Whitmark – Eiland der Gespenster“ sicher nicht ganz glücklich. Wer sich allerdings von einer unglaublich dichten Atmosphäre, die durch ein hervorstechendes Sounddesign und -einmal mehr- sehr gut agierenden Sprechern in eine fantastisch inszenierte Hörwelt entführen lassen kann, kann -und sollte- bei Point Whitmark 27 zuschlagen; eine dichtere Atmosphäre im Kinder-/Jugendkrimibereich habe ich schon länger nicht mehr gehört.

http://www.hergehoert.de/point_whitmark_27_eiland_der_gespenster.html

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