[Review] Don Harris (7): Drei Gräber in Sibirien


Don Harris - Psycho-Cop (7): Drei Gräber in SibirienDon Harris (7): Drei Gräber in Sibirien

Buch: Gerry Streberg und Oliver Döring
Regie: Oliver Döring
Sounddesign & Schnitt: ear2brain productions
Produktion: WortArt/ AS Hörspiel GmbH
Realisation: Pe Simon
Illustration: Vladimir Bondar
Artworkgestaltung: Friedemann Weise
Product Management: dp

Sprecher:
Douglas Welbat, Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Bernd Rumpf, Torsten Michaelis, Marion von Stengel, Engelbert von Nordhausen, Martin Keßler, Viktor Neumann,  Rainer Fritzsche, Jan Spitzer, Tobias Kluckert, Nico Sablik, Detlef Bierstedt, Philipp Schepmann, Martin May, Boris Tessmann u.a.

Inhaltsangabe des Verlags:

Alan Bancroft, ein erfolgreicher Journalist und inoffizieller Informant des MI6 und der ESI, verschwindet spurlos während seiner Recherchen über Grigori Rasputin in Sibirien.

Mit der Hilfe von Larissa Chamova, einer russischen FSB-Agentin, soll Don Harris aufklären, was mit dem Verschollenen geschehen ist. Das letzte Lebenszeichen Bancrofts liefert Harris nur wenige Hinweise: Rasputin und die Höllensöhne. Die Suche führt sie in ein entlegenes Kloster nahe dem sibirischen Bergdorf Mutow. Es birgt ein unheilvolles Geheimnis, das die ganze Welt verändern könnte …

Meinung:

Nach einer extrem langen Pause geht es mit dem „Psycho-Cop“ Don Harris endlich weiter.

Direkt positiv zu vermerken: Der Don ist nach wie vor ein Garant für ordentliche Action mit einfach gestrickten, allerdings ungemein kurzweiligen Plot. Die Jagd auf die „Höllensöhne“ geht weiter und selbige verfolgen selbstredend nach wie vor ihre zwei Hauptziele: Das Machtpaket XXL inkl. ewigem Leben und die Fortsetzung der „Mach den Don tot“-Show, die diesmal für eine weitere praktische Fähigkeit bei eben jenem sorgt, die einigen Leuten, nun, Kopfzerbrechen bereitet.

Die Handlung an sich greift Rasputin auf, einen Trank, der angeblich ewiges Leben gewährt und der zudem Tote wieder zum Leben erwecken soll. Was sich in Kombination mit dem Autoren Jason Dark wie „Sinclair 2.0“ liest, entpuppt sich jedoch keinesfalls als Dämonenlastiges Gruselactionspektakel, sondern als reinrassiger Actionthriller. Im Kontext der Rahmenhandlung funktioniert die Folge ebenfalls und bringt diese gerade im Bezug auf Harris einen deutlichen Schritt nach vorn.

Bei den Sprechern bleibt alles wie gehabt: Oliver Döring ist und bleibt ein Garant für Sprecherleistungen, die, egal in welchem Genre er sich austobt, einfach passen und rundum überzeugen. Dazu noch eine Prise Selbstironie, die man beispielsweise aus der ebenfalls unter Dörings Regie entstandenen „John Sinclair Classics“-Serie kennt, und fertig ist das für Döring typische Rundum-Sorglos-Hollywood-für-die-Ohren Gesamtpaket.

Effekttechnisch geht es ebenfalls fett zu und wie immer sind besonders Dons Gaben, die Visionen und seine neue Fähigkeit (Spoiler: Gedankenkontrolle anderer Menschen), hervorzuheben – auch hier ist und bleibt man dank ear2brain Productions ein Vorzeigeprodukt und transportiert Blockbusterwürdige Bilder in Tonform ins Ohr.

Fazit:
Lang hat’s gedauert, doch das Warten hat sich definitiv gelohnt. Don Harris gibt auch in Folge 7 Vollgas, sowohl was die einfache, indes extrem kurzweilige Handlung, als auch die Sprecher nebst deren Leistungen und die musikalisch und effekttechnische Untermalung betrifft. SO muss moderne Action klingen.

http://www.hergehoert.de/don-harris_7_drei-graeber-in-sibirien.html

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