[REVIEW] MindNapping (3): Der Trip


Cover zu MindNapping (3): Der TripMindNapping (3): Der Trip
Idee: Patrick Holtheuer und Marcus Görner
Buch: Marcus Görner
Regie: Patrick Holtheuer
Co-Regie: Marko Peter Bachmann
Gestaltung & Layout: Daniel Klages-Saxler
Fotos: Christian Belz
Schnitt, Musik, Mix & Mastering: Marko Peter Bachmann

Inhaltsangabe des Verlags:

Was für fünf junge Leute eine Mutprobe im alten Oakley-Haus werden sollte, nimmt eine schreckliche Wendung. Geht es dort um? Haust dort etwas im Keller?
Der Trip wird zum Albtraum! Wer wird überleben?

Sprecher:
Warren King: Daniel Welbat
Brad Cooper: Jannik Endemann
Ryan O´Neill: Tammo Kaulbarsch
Lissy Parker: Julia Fölster
Katie Collins: Linn MacKenzie
Dr. Reading: Reent Reins
Officer August: Stephan Chrzescinski
Officer Decker: Gordon Piedesack
Obdachloser 1 (Jeremiah): Konrad Halver
Obdachloser 2 (Paul): Martin Sabel
Björk Müllmann: Simon Gosejohann
Kongo der Riesenfrosch: Thilo Gosejohann
Radiomoderator: John Ment
Meine Meinung:
War Folge 2 her fast ein elegischer Trip, so gestaltet sich diese Folge 3 mit dem Titel „Der Trip“ zu einer unterhaltsamen und packenden Hommage an die klassischen Gruselhörspiele und -filme der 80er, mit allem was dazu gehört: Die Gruppe junger Leute, die kein Klischee auslässt, die Sprüche, die Handlung an sich, alles nickt Richtung „80er“. Doch Mindnapping wäre nicht Mindnapping, gäbe es nicht den bekannten „Haken“. Und der kommt auch.
Sehr temporeich, einige Hommagen, ein satirischer Moment, dazu eine kurze und kurzweilige Spieldauer – so darf es gern weitergehen.

Zu den Sprechern:
Daniel Welbat als Draufgänger passt wunderbar. Jannik Endemann, Linn MacKenzie, Julia Fölster und Tammo Kaulbarsch komplettieren die Clique und spielen ebenfalls überzeugend.
Hörbar Spaß an seiner (kurzen) Rolle hatte Konrad Halver als „Penner“ – und auch Reent Reins hat seinen Part offenbar auch gut gelaunt eingesprochen.
Stephan Chrzescinski und Gordon Piedesack nehmen ihre Rollen aus Folge 1 wieder auf und als Special Guests geben die Gebrüder Gosejohann als Björk Müllmann und Kongo, der Riesenfrosch (Macabros-Fans dürften sofort wissen, um was es geht), eine humorvolle Parodie auf eben jene Serie ab.

Musik und Effekte haben sich bereits in den ersten beiden Folgen als Stärke der Reihe erwiesen und auch hier bietet sich dem Hörer eine passende Untermalung, welche den Gruselanstrich der Folge perfekt einfängt und begleitet.

Bleibt als Fazit:
Fast könnte man meinen, „MindNapping goes Backwood Horror“, aber ganz so ist es dann doch nicht. Die Geschichte ist eine Hommage an klassische Gruselfilme und -hörspiele der 80er Jahre, bietet allerdings auch den MindNapping typischen Überraschungsmoment. Vorgetragen wird dies von motivierten Sprechern, die durchweg gute Leistungen abliefern, begleitet von einer atmosphärischen und passenden Musik- und Effektuntermalung.
„Der Trip“ ist kurzweilig, unterhaltsam und dürfte vor allem Fans obig genannter Genres begeistern.

Ein Gedanke zu “[REVIEW] MindNapping (3): Der Trip

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