MindNapping (8): Der schwarze Vogel


Cover zu MindNapping (8): Der schwarze VogelMindNapping (8): Der schwarze Vogel
Idee und Buch: Franjo Franjkovic
Regie: Patrick Holtheuer
Musik: Sebastian Pobot
Audionarchie, 2012
Sprecher:

Chloe Watson: Kerstin Draeger
Aron Watson: Oliver Böttcher
Coon: Gernot Endemann
Mia: Mia Diekow
Schwester Kate: Sabine Schmidt-Kirchner
Zuhörer: Klaus Dittmann

Inhaltsangabe des Verlags:

Nach dem Erfolg ihres Debütromans taumelt die Autorin Chloe Watson in eine tiefe Krise, denn ihre zweite Erzählung wird von den Kritikern und der Leserschaft verrissen. Ihr Absturz in die Bedeutungslosigkeit ist vorprogrammiert, doch dann entdeckt sie bei einem Spaziergang die Leiche einer jungen Frau. Wäre das nicht der perfekte Aufhänger für einen neuen Roman? Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln. Ein fataler Fehler…

Meine Meinung:

Einmal mehr wird das „Psycho“ bei MindNapping groß geschrieben: Franjo Franjkovics „Der schwarze Vogel“ birgt zwar für Genrekenner die Gefahr, daß man recht schnell ahnt, wie der Hase läuft, doch bietet das Script eine andere große Stärke: Atmosphäre. Die Geschichte an sich ist eine Achterbahnfahrt durch Wahn (oder nicht Wahn?), Intrigen, Realitätsverlust – kurz: durch die Psyche.

Getragen wird das Hörspiel hautpsächlich von Kerstin Draeger, die die Rolle der Chloe Watson sehr gut rüber bringt. Der dubiose Mr. Coon wird von Gernot Endemann ebenfalls überzeugend gespielt und auch Oliver Böttcher als Chloes Lebenspartner gibt eine gute Figur ab.
Mia Diekow trägt einen weiteren wichtigen Part und vermag ebenfalls zu überzeugen. Und zuletzt sei noch Klaus Dittmann erwähnt, der in einer kurzen Szene zu Beginn mal richtig schön granteln darf.

Effekte und Musik sind seit Beginn der Reihe eine absolut Stärke und auch Sebastian Pobots musikalische Untermalung gliedert sich nahtlos ein. Zusammen mit den Effekten bietet die Folge eine absolut großartige Atmosphäre.

Als Fazit kann einmal mehr nur eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden. „Der schwarze Vogel“ mag diesmal von der Geschichte her nicht ganz in der Spitzenklasse mitspielen, von der Atmosphäre her dafür umso mehr. Gespielt von überzeugenden Sprechern und begleitet von einer extrem starken Musik- und Effektuntermalung, sei die Folge vor allem Fans von Psychothrillern à la „Dédales“ ans Herz,bzw. Ohr gelegt. Und wer per se atmosphärisch starke Hörpsiele, zudem mit Thriller- und Verschwörungseinschlag mag, sollte ebenfalls zugreifen und reinhören.

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