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Lieber Blogbesucher,
liebe Hörspiel- und Hörbuch-Fans,

hergehoert lebt – und es gibt schon etliche neue Reviews, auch zu aktuellen Produktionen u.a. der Serien Die drei ???Mark Brandis, MindNapping.

Auch die Rückkehr von Saber Rider als Hörspielserie gibt es zu feiern!

Es gibt Reviews zu Hörbüchern wie Ich bin ein Kunde, holt mich hier rausAndreas Kielings „Auf Spurensuche“.

Also: Ich freue mich auf eure Besuche auf

www.hergehoert.de

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Special "Günter, der innere Schweinehund, stellt sich vor"
[SPECIAL & GEWINNSPIEL]
Günter, der innere Schweinehund, stellt sich vor.

Na, hat Dein Günter auch schon wieder etliche Ausreden gegen die guten Vorsätze dieses Jahr gefunden? Ja? Das kann er nämlich gut. Günter hat auf alles die passende Ausrede und pfuscht uns so manches mal ins Handwerk. Aber: Man kann den inneren Schweinehund domestizieren. Mit gut nachvollziehbaren Erklärungen und Tipps – und jeder Menge feinen (und fein gezeichneten) Humor.

Dieses Special gewährt einen Einblick in die Welt eines unserer bekanntesten „Haustiere“. Dazu ein Interview mit Illustrator Timo Wuerz, eine Galerie mit etlichen seiner Illustrationen und als Gewinnspiel gibt es je eine von insgesamt drei von Timo Wuerz handsignierten Doppel-CDs des inneren Schweinehunds zu gewinnen.

Direkt zum Special: http://bit.ly/ydvCTg

hergehoert wünscht ein frohes neues Jahr – kommt gut „rüber“!


Das Jahr neigt sich dem Ende, für die einen Gott sei Dank, andere haben hingegen ein super 2011 hinter sich. Dennoch: Es ist gleich vorbei. 2012 wünsche ich Euch allen, daß sich Eure Wünsche erfüllen, Gesundheit, Familie und Freunde nicht zu knapp kommen und daß der Irrsinn der Welt sich vielleicht ein wenig verlangsamt.
In diesem Sinne: Kommt gut „rüber“ – und bei hergehoert gibt’s dann schon recht zügig (endlich, endlich!) das „Günter, der innere Schweinehund-Special, ein Blick auf die Hörcomics „AGENT ZUKUNFT“ und mit Neuigkeiten zum Ohrkanus.

[Ankündigung] Special zu Günter, dem inneren Schweinehund.


In den letzten Jahren hat ein niedliches und uns allseits bekanntes Tier die (Hör-)Buchregale erklommen: „Günter, der innere Schweinehund“. Mit fundiertem Wissen und einer herrlich humorvollen Schreibweise hilft Dr. Stefan Frädrich Menschen, ihren Günter richtig zu erziehen – denn Günter ist erstmal faul und lehnt alles ab, was für ihn seit Ferkelwelpentagen „schlecht“ ist.
Neben einer Übersicht über die bisherigen „Günter“-(Hör-)Bücher wird es auch ein Interview mit dem Zeichner des knuffigen Tiers geben – niemand geringerer als Timo Wuerz, der in der Hörspielszene vor allem durch seine wohlproportionierten Damen bei den Illustrationen zu „Faith – The Van Helsing Chronicles“ bekannt ist.

[REVIEW] MindNapping (4): Flutnacht


MindNapping (4): Flutnacht | © 2011 Audionarchie eKMindNapping (4): Flutnacht

Idee & Buch: Simon X. Rost
Regie & Schnitt: Patrick Holtheuer
Co-Regie: Marko Peter Bachmann
Editing & Monate: Marko Peter Bachmann, Stefan Hagen
Musik, Mix & Mastering: Marko Peter Bachmann
Gitarre: Matthias Nawatzki
Gestaltung & Layout: Daniel Klages-Saxler

 

[Hörprobe]

= = = INHALTSANGABE DES VERLAGS = = =

Tim Felton nimmt nach dem Unfalltod seiner Freundin den Job als Vogelwächter auf Brooks Island an – eine einsame Insel an der Küste von Maine. Das beschauliche Forscherleben endet jäh, als Tim Hinweise entdeckt, dass sein Vorgänger unter mysteriösen Umständen verschollen ging und eine geheimnisvolle Schiffbrüchige auf Brooks Island angespült wird. Wenig später weiß Tim nicht mehr, ob er seinen Sinnen noch trauen kann oder ob er das Schicksal des letzten Vogelwartes teilen wird: Paranoia, Wahnsinn und Tod…

= = = MEINUNG = = =

In der Reihe „MindNapping“ bricht in Folge 4 die titelgebende „Flutnacht“ an. Aus der Feder von Simon X. Rost (u.a. Darkside Park, Mitschnitt) stammt ein kammerspielartiger Psychothriller, der mit einem Minimum an Akteuren auskommt. Die Szenerie ist gut gewählt: Eine einsame Insel, das Rätsel um den verschollenen, letzten Vogelwart auf eben selbiger, eine gestrandete Frau, die im Laufe der Geschichte immer undurchsichtiger erscheint, sowie ein aufziehender Sturm – das sind Zutaten, die einen rundum superben Thriller ergeben können. Und im Falle von „Flutnacht“ nicht nur können, sondern dies auch mit Bravour beweisen.
Simon X. Rost versteht es, die Balance zwischen atmosphärischer und Spannungsdichte perfekt zu halten. Es entstehen keine Längen, unnütze Szenen sucht man vergebens, und trotzdem wartet die Geschichte mit einer ungeheuer dichten und packenden Atmosphäre auf.

Bei der Umsetzung hat man ebenfalls keinen Aussetzer zu verzeichnen. Die Sprecher, allen voran Christian Stark als Tim Felton und Marion von Stengel als undurchschaubare Susan liefern hier eine regelrecht Glanzleistung ab. Besonders erwähnenswert ist übrigens auch Udo Schenk, der hier sogar mal nett klingen darf und sich auch in diesem „Modus“ für kommende Produktionen empfiehlt. Zuletzt sei noch Reent Reins genannt, der -oftmals in einem wunderbar realisierten Übergang mit Christian Stark- als verschollener Frank Laughten sehr gut klingt und spielt.

Bei Musik und Effekten bleibt es wie gehabt: Sauber, sauber, sauber – passend, realistisch und atmosphärisch. Auch ein Markenzeichen der Reihe bleibt: Die einzelnen Stücke werden so etwas wie das „Markenzeichen“ der jeweils einzelnen Folge, so daß jede Folge tatsächlich wie beabsichtigt ein eigenständiges Werk ist. So kann es gern weitergehen.

Als Fazit bleibt:
„Flutnacht“ ist ein weiterer extrem starker Eintrag der Psychothriller-Reihe „MindNapping“. Simon X. Rosts Story wurde hervorragend in Szene gesetzt, von sehr guten Sprechern ebenso gesprochen, bzw. gespielt, mit passenden Musiken und Effekten untermalt, so daß sich das „Kopfkino“ voll entfalten kann und man den Charakteren praktisch „über die Schulter“ zu schauen vermag.
Beide Daumen hoch – verdammt geile Folge!

 

Die Elfen (2): Firnstayns Kinder


Cover zum Hörspiel "Die Elfen (2): Firnstayns Kinder", folgenreich 2011Die Elfen (2): Firnstayns Kinder

Ein Fantasy-Hörspiel von Dennis Ehrhardt nach den Elfen-Romanen von Bernhard Hennen

Inhaltsangabe des Verlags:

Das Fjordland mit seinen menschlichen Bewohnern ist vom neu entbrannten Krieg der Trolle gegen die Elfen bisher unberührt geblieben. Das »Nichts«, eine abgrundtiefe, gefährliche Schwärze, trennt beide Welten. Dem Elfen-Schwertmeister Ollowain gelang es jedoch, das Nichts zu überwinden und die verwundete Königin Emerelle in der kleinen Siedlung Firnstayn zu verstecken.

Schon bald verbreitet sich die Kunde von der Ankunft der Fremden – und König Horsa Starkschild lässt ein Heer zusammenstellen, um den Elfen im Kampf beizustehen…

Mitwirkende:

Skript, Regie und Produktion: Dennis Ehrhardt
Aufnahmen HH: Alexander Rieß, CSC Studio, Hamburg
Aufnahmen B: Urs Hauck und der echte Gran im Studio Konterfei, Berlin
Aufnahmen K: Christoph Bette in den Mango-Studios, Köln
Sprachschnitt & Sounddesign: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Illustrationen: Sandobal
Layout: Sebastian Hopf
Product Management: dp

Sprecher:

Bernd Rumpf, Helmut Zierl, Celine Fontanges, Peter Weis, Cathlen Gawlich, Kai-Henrik Möller, Annette Gunkel, Robert Kotulla, Luise Lunow, Simona Pahl, Martin Keßler, Sascha Rotermund, Dirk Hardegen, Eckart Dux, Christian Schult, Andreas Mannkopff, Dagmar Dreke, Philipp Draeger, Markus Pfeiffer, sowie Benjamin Dittrich, Dennis Ehrhardt, Janis Grossmann, Frank Gustavus, Christopher Hamann, Günter Lach, Christian Langmann, Regina Lemnitz, Alexander Rieß, Thomas Schmuckert sowie der ehrenamtliche 15-köpfige Trollchor unter Regie von Sebastian Breidbach.

Meine Meinung:

Noch ein wenig länger als der Erstling fällt Folge 2 aus. Mit einer Spielzeit von knapp 80 Minuten bekommt man hier in der Tat fast einen vollwertigen Fantasyblockbuster in Spielfilmlänge geboten. Und wie bei Folge 1 muß man sagen: Im Prinzip keine schlechte Idee, allerdings zieht es sich an der einen oder anderen Stelle doch ein wenig. Nicht so sehr, daß es sich wirklich störend auswirkte, aber hier mal eine Actionszene ein wenig kürzer oder ein wenig Erzählung gestrafft, das hätte dem Fluß der Handlung gut getan.

Sprechermäßig geht man erneut in die Vollen und hier bekommt der Hörspielfan tatsächlich die volle Dröhnung aus den Synchron- und Hörspielbereich. Bei der geballten Profipower sucht man natürlich vergebens nach Ausfällen, alles spielt sich im sehr guten bis überragenden Bereich ab.

Und dem steht das Sounddesign in nichts nach. Erneut gibt es die volle Breitseite und ear2brain Productions empfiehlt sich einmal mehr als Soundschmiede erster Güte.

Bleibt als Fazit:
Nach dem bereits starken Einstieg behält man den Kurs bei und serviert mit „Firnstayns Kinder“ einen gelungenen zweiten Teil der „Elfen“. Fantasyfans werden sich freuen und dürften nach dem Einstieg mit Folge 1 mit dieser Folge erneut viel Vergnügen haben.

Die Elfen (1): Der Untergang von Vahan Calyd


Cover zum Hörspiel "Die Elfen (1): Der Untergang von Vahan Calyd", folgenreich 2011.Die Elfen (1): Der Untergang von Vahan Calyd
Ein Fantasy-Hörspiel von Dennis Ehrhardt nach den Elfen-Romanen von Bernhard Hennen

Inhaltsangabe des Verlags:

Elfen, Kobolde, Feen – die Völker von Albenmark sind in Vahan Calyd zusammengekommen, um die Elfenkönigin Emerelle als Herrscherin über Albenmark zu bestätigen. Doch das Fest wird jäh unterbrochen: Die Trolle sind aus der Verbannung zurückgekehrt und legen die Stadt in Schutt und Asche!
Emerelle befindet sich auf der Flucht – in der Begleitung ihres Schwertmeisters Ollowain, der ahnt, dass es einen Verräter unter den Elfen geben muss und dass diese Nacht über das Schicksal von ganz Albenmark entscheidet …

Mitwirkende:

Skript, Regie und Produktion: Dennis Ehrhardt
Aufnahmen HH: Alexander Rieß, CSC Studio, Hamburg
Aufnahmen B: Urs Hauck und der echte Gran im Studio Konterfei, Berlin
Sprachschnitt: Dennis Ehrhardt, Marco Göllner und ear2brain productions
Sounddesign. Marco Göllner, Dennis Schuster und ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Illustrationen: Sandobal
Layout: Sebastian Hopf
Product Management: dp

Sprecher:
Bernd Rumpf, Helmut Zierl, Daniela Hoffmann, Celine Fontanges, Cathlen Gawlich, Andreas von der Meden, Hasso Zorn, Tim Kreuer, Dina Kürten, Martin Keßler, Martin Sabel, Stefan Fredrich, Oliver Kalkofe, Tilo Schmitz, Luise Lunow, Douglas Welbat, Frank Felicetti, Jan-David Rönfeldt, Thomas Petruo, Simona Pahl, sowie Benjamin Dittrich, Dennis Ehrhardt, Marion Elskies, Janis Grossmann, Frank Gustavus, Christopher Hamann, Günter Lach, Christian Langmann, Regina Lemnitz, Alexander Rieß, Thomas Schmuckert sowie der ehrenamtliche 15-köpfige Trollchor unter Regie von Sebastian Breidbach

Meine Meinung:

Bernhard Hennens Mammutwerk „Die Elfen“ wird als Hörspiel umgesetzt. Inhaltlich dürfen sich Fantasy-Fans also auf die gesamte Bandbreite der Elfenwelt freuen, doch liegt hier auch ein leichtes Manko. Natürlich schreit ein derartiges Projekt nach einer epischen Spieldauer, doch hier und da einen Tacken „schneller“ erzählt, sowohl was die Erzählung an sich, aber auch was den Actionbereich angeht, hätten aus der Produktion sicherlich einen Kandidaten für das „Most Epic Audiobook“ gemacht. So zieht es sich allerdings ein paar mal – was sich sicherlich härter anhört als es gemeint ist.

Bei den Sprechern reicht ein Blick auf die Beteiligten – was hier aufgefahren und leistungstechnisch abgeliefert wird, ist schon extremst heftig. Egal ob es Bernd Rumpf, Daniela Hoffmann, Tim Kreuer, Andreas von der Meden, Martin Keßler, Cathlen Gawlich oder Helmut Zierl sind – und diese nur exemplarisch genannt -, hier wird schierer Bombast geliefert.

Beim Sounddesign kann man das obig genannte fast 1:1 übernehmen: Was ear2brain, Marco Göllner und Dennis Schuster hier abliefern, ist einfach gigantisch und lässt die fanstastische Welt von Albenmark lebendig werden.
Gut gelungen sind ebenfalls die Musiken von Andreas Meyer, die nicht minder passend eingesetzt werden.

Bleibt als Fazit ein wortwörtlich bombastischer Einstieg in eine neue Fantasy-Reihe, die bei keinem Genrefan in der Sammlung fehlen sollte.