Contendo Media bringt „MORD IN SERIE“


Cover zu "Mord in Serie" von Contendo Media. Autor: Markus Topf.Contendo Media bringt bei Delta Music „Mord in Serie“.
Autor Markus Topf verriet bei Facebook:

Mord in Serie„, die neue Hörspielreihe des Verlags Contendo Media, erscheint ab dem 02.07.2012 im Vertrieb von Delta Music. Die ersten drei Folgen „Das 12. Opfer„, „Wolfsnacht“ und „Die schwarzen Witwen“ stammen allesamt aus meiner Feder und sind hochkarätig besetzte Thriller.

Als Sprecher werden unter anderem Sascha Rotermund, Ursela Monn, Johannes Raspe, Annina Braunmiller, Claudia Urbschat-Mingues und Santiago Ziesmer zu hören sein.

Jörg Buttgereits „BESTIE VON FUKUSHIMA“ im WDR-Radio und zum Download


Jörg Buttgereits „DIE BESTIE VON FUKUSHIMA“ wird im Radio ausgestrahlt:
WDR 3: Heute (12.03.2012) um 23:05 Uhr,
1Live: Morgen (13.03.2012) um 23:00 Uhr.

Angaben des WDR:

„Vor dem Hintergrund der Erdbeben-, Tsunami- und Reaktorkatastrophe von Fukushima wirken populäre japanische Monsterfilme wie „Godzilla – die Rückkehr des Monsters“ nahezu prophetisch. All die in den Nachrichten dokumentierten Schreckensszenarien wurden im Film längst vorweggenommen und durchlebt.

Vielleicht resultiert daraus auch die Disziplin der Japaner gegenüber der realen Katastrophe. Für sie sind erweckte Urweltmonster wie Godzilla viel mehr als nur Metaphern für den Weltuntergang.

Das Hörspiel dokumentiert die Ereignisse um den 11. März 2011 unter besonderer Berücksichtigung des „Monsters“ als Sinnbild für die Katastrophen des vorigen Jahres.

Jörg Buttgereit ist Regisseur und Autor diverser Arthouse-Horrorfilme („Nekromantik“), arte-TV-Dokumentationen („Durch die Nacht mit …“), Theaterstücke („Captain Berlin Versus Hitler“) und WDR-Hörspiele. Als Experte für japanische Monsterfilme veröffentlichte er u. a. das Filmbuch „Japan – Die Monsterinsel“.

Mit Cathlen Gawlich, Bernhard Schütz, Fumio Okura, Claudia Urbschat-Mingues, Oliver Stritzel u. a.

Regie: der Autor
Produktion: WDR 2012/ca. 53’

Redaktion: Natalie Szallies „

Der WDR bietet das Hörspiel nach der Ausstrahlung zeitlich begrenzt zum Download an unter:
http://www.wdr.de/radio/home/downloadportal/index.phtml

[Review] Mark Brandis: Pilgrim 2000 (Teil 1 und 2)


Cover zu Mark Brandis: Pilgrim 2000 | © 2011 folgenreich / Universal Music Entertainment GmbHMark Brandis: Pilgrim 2000
Nach dem gleichnamigen Roman von Nikolai von Michalewsky

Manuskript: Balthasar von Weymarn
Musik & Sounddesign: Jochim-C. Redeker
Aufnahme: Tommi Schneefuß, Thomas Weichler und Sven-Michael Bluhm
Produktion, Regie und Schnitt: Jochim-C. Redeker & Balthasar von Weymarn
Artwork: Alexander Preuss
Layout/ Satz: Jürgen Straub
Product Management: dp

SPRECHER:
Dr. Rebecca Levy: Claudia Urbschat-Mingues
Cmdr. Mark Brandis: Michael Lott
Cpt. Grigori »Grischa« Romen: David Nathan
Bordsystem CORA: Mira Christine Mühlenhof
Lt. Pablo Torrente: Martin Keßler
Prolog: Wolf Frass
Lt. Iwan Stroganow: Martin Wehrmann
Lt. Konstantinos Simopoulos: Gernot Endemann
Judith: Katarina Tomaschewsky
Melchior: Klaus Sonnenschein

Teil 1:
ISBN: 978-3-8291-2436-2
Gesamtspielzeit: ca. 57 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Teil 2:
ISBN: 978-3-8291-2437-9
Gesamtspielzeit: ca. 56 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

INHALTSANGABE DES VERLAGS:

Teil 1:
2127: Commander Brandis und seine Crew sind auf der erdabgewandten Seite der Sonne. Nach Reparaturen an einer Raumstation ist die HERMES bereits auf dem Rückweg, als die Kommunikation ausfällt. Erst in 17 Tagen wird sie wieder Kontakt zur Erde erhalten. Die Nähe zur Sonne hat die Sehfähigkeiten der sechs Raumfahrer beeinträchtigt. Doch dann taucht ein seit Jahrzehnten verschollenes Generationenschiff vor ihnen auf, und Brandis ergreift die Chance, herauszufinden, ob noch jemand an Bord lebt …
Teil 2:
2127: Die HERMES ist jenseits Seite der Sonne von der Kommunikation zur Erde abgeschnitten. Mark Brandis und seine Crew haben Bewohner an Bord der PILGRIM 2000 gefunden. Ihr Rückweg zur Schleuse, an der die HERMES angedockt liegt, ist versperrt — durch ein Heer hundegroßer Ratten. Da das Generationenschiff dem Untergang geweiht ist, bleibt Brandis nur wenig Zeit, um einen zweiten Fluchtweg zu finden. Und die Ratten sind nicht die einzige Gefahr an Bord …

MEINUNG:
Ein äußerst interessante und spannende Ausgangslage: Ein scheinbar verlassenes Generationschiff, welches in wenigen Tagen in die Sonne stürzen wird. Das verspricht viel – viel Dramatik, viel Spannung. Leider jedoch hat man die Möglichkeiten nicht voll ausgeschöpft. Es wird beispielsweise immer wieder mal erwähnt, daß „Pilgrim 2000“ in Bälde verglühen wird, allerdings wenig dramatisch und derart beiläufig, daß gerade in diesem Punkt sehr viel Potential dieser permanenten Bedrohung verschenkt wurde. Insgesamt kommt die Geschichte in Gänze auch für bisherige „Mark Brandis“-Verhältnisse ziemlich zahm daher, auch wenn sie immer noch genügend Spannung bietet, insbesondere im zweiten Teil, um im überdurchschnittlichen Brandis-Bereich zu landen. Doch im Vergleich zu den bisher vertonten Geschichten, fällt „Pilgrim 2000“ ein wenig ab.

Sprechermäßig allerdings bleibt alles wie gewohnt: Vorzeigeensemble mit nahezu durchgehend großartigen Leistungen. Das einzige, was auffällt, ist die etwas (überraschend) hölzerne Art, mit der Gernot Endemann spricht. Ansonsten gibt es rundherum gute Leistungen zu vermelden. Michael Lott als Mark Brandis nebst seiner bekannten Crew (David Nathan als Grisha Romen, Martin Wehrmann als Iwan Stroganow, Martin Keßler als Pablo Torrente und Mira Christine Mühenhof als CORA) ihre jeweiligen Figuren gewohnt überzeugend ins Ohr bringen.
Besonders erwähnen sollte man Claudia Urbschat-Mingues, die hier eine toughe Dr. Rebecca Levy zum Besten gibt, sowie Klaus Sonnenschein als Melchior, der den dezenten Wahnsinn dieser Figur perfekt rüberbringt, ohne dabei einen klischeetriefenden „Bösewicht“ draus zu machen.

Musik und Effekte sind seit Anbeginn der Serie nicht nur innerhalb selbiger Qualitätsgarant, sondern spielen auch in der Liga der Großen in der Topregion ganz weit vorn mit. Das, was hier erneut an Effektfeuerwerken und musikalischen Untermalungen abgefeuert wird, ist schlicht und einfach Referenzklasse. Besonders beeindruckend ist die Atmosphäre des (nahezu) verlassenen titelgebenden Generationenschiffs „Pilgrim 2000“. Und Klaus Sonnenscheins „Gott-Modus“ wird sicher beim ersten Hören bei einigen für einen guten Schauer sorgen (Tip: Über ein paar richtig gute Kopfhörer genießen).

Als Fazit bleibt:
Eine gute, wenn gleich im „Brandis“-Universum ungewohnt zahme und unpolitische Geschichte wird erneut von verdammt gut aufgelegten Sprechern gespielt, bei denen lediglich Gernot Endemann etwas hölzern daherkommt. Effekte und Musiken bieten gewohnte Kost, respektive Referenzklasse. Wer auf Space-Abenteuer (und die Betonung liegt diesmal auf Abenteuer!) steht, wird mit „Pilgrim 2000“ extremst gut bedient. Wer allerding „Brandis as usual“ erwartet, könnte diesmal ein wenig „enttäuscht“ sein. Aber ein wenig Abwechslung ist auf Dauer vielleicht gar nicht mal verkehrt. Summa summarum bleibt dennoch auch hier: Verdammt gute SciFi-Unterhaltung in Referenzklasse.


[Review] Don Harris (7): Drei Gräber in Sibirien


Don Harris - Psycho-Cop (7): Drei Gräber in SibirienDon Harris (7): Drei Gräber in Sibirien

Buch: Gerry Streberg und Oliver Döring
Regie: Oliver Döring
Sounddesign & Schnitt: ear2brain productions
Produktion: WortArt/ AS Hörspiel GmbH
Realisation: Pe Simon
Illustration: Vladimir Bondar
Artworkgestaltung: Friedemann Weise
Product Management: dp

Sprecher:
Douglas Welbat, Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Bernd Rumpf, Torsten Michaelis, Marion von Stengel, Engelbert von Nordhausen, Martin Keßler, Viktor Neumann,  Rainer Fritzsche, Jan Spitzer, Tobias Kluckert, Nico Sablik, Detlef Bierstedt, Philipp Schepmann, Martin May, Boris Tessmann u.a.

Inhaltsangabe des Verlags:

Alan Bancroft, ein erfolgreicher Journalist und inoffizieller Informant des MI6 und der ESI, verschwindet spurlos während seiner Recherchen über Grigori Rasputin in Sibirien.

Mit der Hilfe von Larissa Chamova, einer russischen FSB-Agentin, soll Don Harris aufklären, was mit dem Verschollenen geschehen ist. Das letzte Lebenszeichen Bancrofts liefert Harris nur wenige Hinweise: Rasputin und die Höllensöhne. Die Suche führt sie in ein entlegenes Kloster nahe dem sibirischen Bergdorf Mutow. Es birgt ein unheilvolles Geheimnis, das die ganze Welt verändern könnte …

Meinung:

Nach einer extrem langen Pause geht es mit dem „Psycho-Cop“ Don Harris endlich weiter.

Direkt positiv zu vermerken: Der Don ist nach wie vor ein Garant für ordentliche Action mit einfach gestrickten, allerdings ungemein kurzweiligen Plot. Die Jagd auf die „Höllensöhne“ geht weiter und selbige verfolgen selbstredend nach wie vor ihre zwei Hauptziele: Das Machtpaket XXL inkl. ewigem Leben und die Fortsetzung der „Mach den Don tot“-Show, die diesmal für eine weitere praktische Fähigkeit bei eben jenem sorgt, die einigen Leuten, nun, Kopfzerbrechen bereitet.

Die Handlung an sich greift Rasputin auf, einen Trank, der angeblich ewiges Leben gewährt und der zudem Tote wieder zum Leben erwecken soll. Was sich in Kombination mit dem Autoren Jason Dark wie „Sinclair 2.0“ liest, entpuppt sich jedoch keinesfalls als Dämonenlastiges Gruselactionspektakel, sondern als reinrassiger Actionthriller. Im Kontext der Rahmenhandlung funktioniert die Folge ebenfalls und bringt diese gerade im Bezug auf Harris einen deutlichen Schritt nach vorn.

Bei den Sprechern bleibt alles wie gehabt: Oliver Döring ist und bleibt ein Garant für Sprecherleistungen, die, egal in welchem Genre er sich austobt, einfach passen und rundum überzeugen. Dazu noch eine Prise Selbstironie, die man beispielsweise aus der ebenfalls unter Dörings Regie entstandenen „John Sinclair Classics“-Serie kennt, und fertig ist das für Döring typische Rundum-Sorglos-Hollywood-für-die-Ohren Gesamtpaket.

Effekttechnisch geht es ebenfalls fett zu und wie immer sind besonders Dons Gaben, die Visionen und seine neue Fähigkeit (Spoiler: Gedankenkontrolle anderer Menschen), hervorzuheben – auch hier ist und bleibt man dank ear2brain Productions ein Vorzeigeprodukt und transportiert Blockbusterwürdige Bilder in Tonform ins Ohr.

Fazit:
Lang hat’s gedauert, doch das Warten hat sich definitiv gelohnt. Don Harris gibt auch in Folge 7 Vollgas, sowohl was die einfache, indes extrem kurzweilige Handlung, als auch die Sprecher nebst deren Leistungen und die musikalisch und effekttechnische Untermalung betrifft. SO muss moderne Action klingen.

http://www.hergehoert.de/don-harris_7_drei-graeber-in-sibirien.html

Videospielhelden (3): Bloodrayne


Videospielhelden (3): BloodRayneVideospielhelden (3): Bloodrayne

Produzent: David Holy
Buch: Manuel Diemand
Regie & Bearbeitung: Björn Korthof
Musik: Konstantinos Kalogeropoulos, Matthias Brinck
Eine Hörspielproduktion der Holysoft Studios Ltd.
Nach einer Filmvorlage von Dr. Uwe Boll

SPRECHER:
Claudia Urbschat-Mingues, Detlef Bierstedt, Tobias Kluckert, Marianne Groß, Lutz Riedel, Björn Korthof, Robert Rausch, Klaus-Dieter Klebsch, Bodo Henkel, Mario Hassert, Timo Breidenbach, Marc Weinreich, Andre Richter  u.a.

1 Audio-CD
ISBN: 978-3-9418-9938-4

Inhalsangabe des Verlags:

Viele Jahre sind seit dem Fall der Brimstone Society vergangen, der ehemaligen Bastion gegen die Vorherrschaft der Vampire. Seitdem streift Dhampir Rayne, halb Mensch, halb Vampir, durch das Land und bekämpft die Vampire, wo immer und wann immer sie kann. Doch unversehens taucht ein neuer Gegner auf. Noch gefährlicher als Raynes Vater und Gegenspieler Kargan, dem einstigen Vampirfürsten, kennt die Vampirin Oxana nur ein Ziel: die Herrschaft über alle Vampire der Welt zu erlangen und mit ihnen die Menschheit zu versklaven! Rayne scheint machtlos gegen diese Gegnerin, bis ein geheimnisvoller Fremder auftaucht…

MEINUNG

David Holys “Videospielhelden” ist, das sei vorab erwähnt, eine Reihe mit ungemein großem Potential. Viele Videospiele verfügen über Geschichten, die, sofern anständig umgesetzt, vielen der heutigen Schnellschußproduktionen weit überlegen sind.

Nun hatte man mit dem Erstling, “Far Cry”, zwar technisch ganze Arbeit geleistet, ließ jedoch den dramaturgischen Aspekt ein wenig ausser Acht. Zuviel wurde auf jedes noch so kleine Detail eingegangen, die beschreibenden Monologe waren streckenweise regelrecht ermüdend. Hier nun hat man Fortschritte gemacht. Zwar finden sich besagte Beschreibungen stellenweise immer noch im Überfluss, doch ist der allgemeine Erzählfluss deutlich stimmiger geworden.
Bloodrayne kommt deutlich zielgerichteter daher und bietet summa summarum solide Unterhaltung, die nach oben hin noch Luft hat und den beschreibenden Teil noch etwas zurückfahren kann.

Sprechermäßig lässt man sich erneut nicht lumpen: Claudia Urbschat-Mingues ist als Rayne einfach großartig: Ihre lakonisch-unterkühlte Art kommt wunderbarst rüber, ihre amazonenhafte Kriegerart ebenfalls – Rayne ist so, wie sie im Spiel war: Don’t f*ck with her! Genau das kommt amüsant, jedoch nicht deplatziert wirkend bei ihrem Spiel mit Tobias Kluckert rüber, der als Viorel ebenfalls eine äußerst gute Figur abgibt.

Fans von “Jan Tenner” dürfen sich ebenfalls freuen: Sowohl Lutz Riedel, als auch Ehefrau Marianne Groß sind zu hören – Marianne Groß als dezent größenwahnsinnige Vampirin, die unter der Herrschaft von Fürst Elrich (herrlich schräg: Detlef Bierstedt) eine immer größer werdende Abscheu gegenüber Menschen entwickelt. Und Lutz Riedel als Feng Bao, der Rayne ein paar nützliche Kampftricks vermitteln darf (und noch ein paar Infos oben drauflegt). Erfreulich ist, daß man durch die Bank weg keine bösen Aussetzer zu finden vermag.

Effekte und Musik – da hat man bislang selten daneben gegriffen und auch hier gibt es eine absolut solide Untermalung.

Bleibt als Fazit: Eine solide und unterhaltsame Umsetzung des Bloodrayne-Themas. Eine Reihe mit Potential, vor allem wenn man die Scripte ein wenig bei den Beschreibungen kürzte. Ansonsten: Gerne mehr davon.

http://www.hergehoert.de/videospielhelden_3__bloodrayne.html