Die Elfen (3): Königstein


Cover zu "Die Elfen (3): Königstein", folgenreich 2011Die Elfen (3): Königstein

Ein Fantasy-Hörspiel von Dennis Ehrhardt nach den Elfen-Romanen von Bernhard Hennen

 

Inhaltsangabe des Verlags:

Alfadas und sein Heer haben Albenmark erreicht – doch die Menschen sind in der Elfenfestung Phylangan alles andere als willkommen. Fürst Landoran ist überzeugt, die Festung, die einst unter dem Namen »Königstein« das Herz des Trollreichs bildete, auch ohne ihre Hilfe verteidigen zu können. Die Trolle jedoch haben es nicht darauf abgesehen, ihren Königstein zu erstürmen. Mithilfe ihrer Schamanin Skanga schicken sie einen »Geist« ins Innere, der schlimmer wütet als tausend Trolle …

Mitwirkende:

Skript, Regie und Produktion: Dennis Ehrhardt
Aufnahmen HH: Alexander Rieß, CSC Studio, Hamburg
Aufnahmen B: Urs Hauck und der echte Gran im Studio Konterfei, Berlin
Sprachschnitt & Sounddesign: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Illustrationen: Sandobal
Layout: Sebastian Hopf
Product Management: dp

Sprecher:

Bernd Rumpf, Helmut Zierl, Celine Fontanges, Peter Weis, Kai-Henrik Möller,  Cathlen Gawlich, Andreas von der Meden, Kerstin Draeger, Alexander Rieß, Martin Keßler, Tilo Schmitz, Luise Lunow, Douglas Welbat, Frank Felicetti, Jan-David Rönfeldt, Thomas Petruo, Simona Pahl, Frank Gustavus, Sascha Rotermund, Dirk Hardegen, Marius Clarén, Mia Diekow, sowie Benjamin Dittrich, Dennis Ehrhardt, Janis Grossmann, Frank Gustavus, Christopher Hamann, Oliver Kalkofe, Stefan Krause, Tim Kreuer, Günter Lach, Christian Langmann, Regina Lemnitz Alexander Rieß, Thomas Schmuckert sowie der ehrenamtliche 15-köpfige Trollchor unter Regie von Sebastian Breidbach.

Meine Meinung:

Im dritten der auf fünf Teile ausgelegten Romanvertonung bleibt alles wie gewohnt: Die lange Laufzeit ist bis auf ein paar kurze „Ausbremser“ gut gewählt, die Story bietet alles, was das Fantasyherz begehrt und man kann sich durchaus auf die Fortsetzungen 2012 freuen.

Auch bei den Sprechern hat sich am Ergebnis nichts geändert: Eine bombastische Castingliste, aufgenommen in Hamburg und Berlin, die hält, was sie verspricht: Profileistungen. Keine Aussetzer, hier passt einfach alles zusammen.

Das Sounddesign war bereits in den beiden Vorgängern unglaublich stark, und auch hier bleibt alles konstant. ear2brain Productions überzeugen erneut mit ihrem Können und lassen Bernhard Hennens fantastische Welt klanggewaltig entstehen.

Somit bekommt auch Folge 3, Königstein, eine Empfehlung. Natürlich nicht als Einstiegsfolge, aber als großartig produzierte Folge in einer rundum soliden Reihe. Einmal mehr: Fantasyfans kommen hier nicht umhin!

 

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Die Elfen (2): Firnstayns Kinder


Cover zum Hörspiel "Die Elfen (2): Firnstayns Kinder", folgenreich 2011Die Elfen (2): Firnstayns Kinder

Ein Fantasy-Hörspiel von Dennis Ehrhardt nach den Elfen-Romanen von Bernhard Hennen

Inhaltsangabe des Verlags:

Das Fjordland mit seinen menschlichen Bewohnern ist vom neu entbrannten Krieg der Trolle gegen die Elfen bisher unberührt geblieben. Das »Nichts«, eine abgrundtiefe, gefährliche Schwärze, trennt beide Welten. Dem Elfen-Schwertmeister Ollowain gelang es jedoch, das Nichts zu überwinden und die verwundete Königin Emerelle in der kleinen Siedlung Firnstayn zu verstecken.

Schon bald verbreitet sich die Kunde von der Ankunft der Fremden – und König Horsa Starkschild lässt ein Heer zusammenstellen, um den Elfen im Kampf beizustehen…

Mitwirkende:

Skript, Regie und Produktion: Dennis Ehrhardt
Aufnahmen HH: Alexander Rieß, CSC Studio, Hamburg
Aufnahmen B: Urs Hauck und der echte Gran im Studio Konterfei, Berlin
Aufnahmen K: Christoph Bette in den Mango-Studios, Köln
Sprachschnitt & Sounddesign: ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Illustrationen: Sandobal
Layout: Sebastian Hopf
Product Management: dp

Sprecher:

Bernd Rumpf, Helmut Zierl, Celine Fontanges, Peter Weis, Cathlen Gawlich, Kai-Henrik Möller, Annette Gunkel, Robert Kotulla, Luise Lunow, Simona Pahl, Martin Keßler, Sascha Rotermund, Dirk Hardegen, Eckart Dux, Christian Schult, Andreas Mannkopff, Dagmar Dreke, Philipp Draeger, Markus Pfeiffer, sowie Benjamin Dittrich, Dennis Ehrhardt, Janis Grossmann, Frank Gustavus, Christopher Hamann, Günter Lach, Christian Langmann, Regina Lemnitz, Alexander Rieß, Thomas Schmuckert sowie der ehrenamtliche 15-köpfige Trollchor unter Regie von Sebastian Breidbach.

Meine Meinung:

Noch ein wenig länger als der Erstling fällt Folge 2 aus. Mit einer Spielzeit von knapp 80 Minuten bekommt man hier in der Tat fast einen vollwertigen Fantasyblockbuster in Spielfilmlänge geboten. Und wie bei Folge 1 muß man sagen: Im Prinzip keine schlechte Idee, allerdings zieht es sich an der einen oder anderen Stelle doch ein wenig. Nicht so sehr, daß es sich wirklich störend auswirkte, aber hier mal eine Actionszene ein wenig kürzer oder ein wenig Erzählung gestrafft, das hätte dem Fluß der Handlung gut getan.

Sprechermäßig geht man erneut in die Vollen und hier bekommt der Hörspielfan tatsächlich die volle Dröhnung aus den Synchron- und Hörspielbereich. Bei der geballten Profipower sucht man natürlich vergebens nach Ausfällen, alles spielt sich im sehr guten bis überragenden Bereich ab.

Und dem steht das Sounddesign in nichts nach. Erneut gibt es die volle Breitseite und ear2brain Productions empfiehlt sich einmal mehr als Soundschmiede erster Güte.

Bleibt als Fazit:
Nach dem bereits starken Einstieg behält man den Kurs bei und serviert mit „Firnstayns Kinder“ einen gelungenen zweiten Teil der „Elfen“. Fantasyfans werden sich freuen und dürften nach dem Einstieg mit Folge 1 mit dieser Folge erneut viel Vergnügen haben.

Die Elfen (1): Der Untergang von Vahan Calyd


Cover zum Hörspiel "Die Elfen (1): Der Untergang von Vahan Calyd", folgenreich 2011.Die Elfen (1): Der Untergang von Vahan Calyd
Ein Fantasy-Hörspiel von Dennis Ehrhardt nach den Elfen-Romanen von Bernhard Hennen

Inhaltsangabe des Verlags:

Elfen, Kobolde, Feen – die Völker von Albenmark sind in Vahan Calyd zusammengekommen, um die Elfenkönigin Emerelle als Herrscherin über Albenmark zu bestätigen. Doch das Fest wird jäh unterbrochen: Die Trolle sind aus der Verbannung zurückgekehrt und legen die Stadt in Schutt und Asche!
Emerelle befindet sich auf der Flucht – in der Begleitung ihres Schwertmeisters Ollowain, der ahnt, dass es einen Verräter unter den Elfen geben muss und dass diese Nacht über das Schicksal von ganz Albenmark entscheidet …

Mitwirkende:

Skript, Regie und Produktion: Dennis Ehrhardt
Aufnahmen HH: Alexander Rieß, CSC Studio, Hamburg
Aufnahmen B: Urs Hauck und der echte Gran im Studio Konterfei, Berlin
Sprachschnitt: Dennis Ehrhardt, Marco Göllner und ear2brain productions
Sounddesign. Marco Göllner, Dennis Schuster und ear2brain productions
Musik: Andreas Meyer
Illustrationen: Sandobal
Layout: Sebastian Hopf
Product Management: dp

Sprecher:
Bernd Rumpf, Helmut Zierl, Daniela Hoffmann, Celine Fontanges, Cathlen Gawlich, Andreas von der Meden, Hasso Zorn, Tim Kreuer, Dina Kürten, Martin Keßler, Martin Sabel, Stefan Fredrich, Oliver Kalkofe, Tilo Schmitz, Luise Lunow, Douglas Welbat, Frank Felicetti, Jan-David Rönfeldt, Thomas Petruo, Simona Pahl, sowie Benjamin Dittrich, Dennis Ehrhardt, Marion Elskies, Janis Grossmann, Frank Gustavus, Christopher Hamann, Günter Lach, Christian Langmann, Regina Lemnitz, Alexander Rieß, Thomas Schmuckert sowie der ehrenamtliche 15-köpfige Trollchor unter Regie von Sebastian Breidbach

Meine Meinung:

Bernhard Hennens Mammutwerk „Die Elfen“ wird als Hörspiel umgesetzt. Inhaltlich dürfen sich Fantasy-Fans also auf die gesamte Bandbreite der Elfenwelt freuen, doch liegt hier auch ein leichtes Manko. Natürlich schreit ein derartiges Projekt nach einer epischen Spieldauer, doch hier und da einen Tacken „schneller“ erzählt, sowohl was die Erzählung an sich, aber auch was den Actionbereich angeht, hätten aus der Produktion sicherlich einen Kandidaten für das „Most Epic Audiobook“ gemacht. So zieht es sich allerdings ein paar mal – was sich sicherlich härter anhört als es gemeint ist.

Bei den Sprechern reicht ein Blick auf die Beteiligten – was hier aufgefahren und leistungstechnisch abgeliefert wird, ist schon extremst heftig. Egal ob es Bernd Rumpf, Daniela Hoffmann, Tim Kreuer, Andreas von der Meden, Martin Keßler, Cathlen Gawlich oder Helmut Zierl sind – und diese nur exemplarisch genannt -, hier wird schierer Bombast geliefert.

Beim Sounddesign kann man das obig genannte fast 1:1 übernehmen: Was ear2brain, Marco Göllner und Dennis Schuster hier abliefern, ist einfach gigantisch und lässt die fanstastische Welt von Albenmark lebendig werden.
Gut gelungen sind ebenfalls die Musiken von Andreas Meyer, die nicht minder passend eingesetzt werden.

Bleibt als Fazit ein wortwörtlich bombastischer Einstieg in eine neue Fantasy-Reihe, die bei keinem Genrefan in der Sammlung fehlen sollte.

Dorian Hunter (12): Das Mädchen in der Pestgrube


Cover zum Hörspiel "Dorian Hunter (12): Das Mädchen in der Pestgrube". Erschienen bei folgenreich, 2010.

Dorian Hunter (12): Das Mädchen in der Pestgrube
Erschienen bei folgenreich, 2010

SPRECHER:
Thomas Schmuckert, Stefan Zorn, Klaus-Dieter Klebsch, Bernd Rumpf, Luise Lunow, Jessy Rameik, Thomas Nicolai, Steffi Kirchberger, Oliver Kalkofe, Regina Vlek, Marco Göllner, Daniela Sachse, Simona Pahl.

1 Audio-CD
Laufzeit: Ca. 75 Minuten
ISBN: 978-3-8291-2380-8

In Wien hofft Dorian Hunter einen Hinweis zu finden, wie er seinem Erzfeind und „Vater“ Asmodi, dem Lord der Schwarzen Familie, zu Leibe rücken kann: Angeblich existiert ein Pfand, das Asmodi vor vielen Jahren in der Obhut der Schwestern Elisabeth und Marie Reichnitz legte. Doch als Hunter in der Wohnung der Schwestern eintrifft, erwartet ihn eine böse Überraschung – und die Erkenntnis, dass Asmodi ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.

MEINUNG
Der Verlauf der Geschichte lässt von der Art der Inszenierung her Erinnerungen an Quentin Tarantinos nonlineare Erzählweisen aufkommen. Die Folge beginnt in der Mitte, erzählt dann vom Anfang her weiter, bis man wieder bei der Mitte angelangt ist, garniert mit diversen Einwürfen anderer Handlungsstränge und führt dann zum Ende, das in der Tat nicht nur einiges für Dorian Hunter und den Hörer verändern dürfte. Gewöhnungsbedürftig, in der Tat, und somit sei dem Hörer durchaus angeraten, *genau* hinzuhören.
Per se ist die Geschichte solide – es wird erneut zwischen mehreren Zeitebenen hin- und hergesprungen, mehrere Handlungsstränge laufen zusammen – und mit solide meine auch genau das: Gute Unterhaltung, aber kein massiver “Ausreißer nach oben”. Da spielen exemplarisch die Folgen “Freaks” oder “Die Schwestern der Gnade” doch noch eine Liga höher.

Bei den Sprechern mache ich es kurz: Göllner as usual – egal ob es Douglas Welbat als großartig dargestellter Michael Zamis ist, Thomas Schmuckert als titelgebender Dorian Hunter, oder natürlich Klaus-Dieter Klebsch als Höllenfürst mit einer Vorliebe für eindeutig-zweideutige Oneliner: Keine negativen Ausreißer, alles auf gewohnt hohem Niveau.  Und Freunde der Serie “Jack Slaughter” dürften bei Klebschs Interpretation Asmodis, gerade in Interaktion mit seinem Schergen “Creeper”, grinsen – man wartet förmlich darauf, dass im Hintergrund noch ein Delphin “rumfloppert”.

Effekte und Musik bieten ebenfalls genau das, was man von “Dorian Hunter” erwartet – in Kombination mit den ausgezeichneten Sprecherleistungen einmal mehr die perfekte Symbiose aus Sprache, Musik und Klängen, die die Surrealität des Hunter-Universums nicht nur hör-, sondern regelrecht greifbar machen.

Bleibt als Fazit:
Ein gelungener Jahresausklang für den “Dämonenkiller”, der eine solide, im Gesamtverlauf der Serie allerdings schwächere Story mit starken Sprecherleistungen, grandiosem Sounddesign und dem mittlerweile “typischen” ‘Göllner-Flair” wettmacht. [rd]