Mord in Serie: Das 12. Opfer


Das Cover zu "Mord in Serie: Das 12. Opfer"Mord in Serie: Das 12. Opfer
Buch: Markus Topf
Konzept & Regie: Christoph Piasecki
Sounddesign & Musik: Konrad Dornfels
Cover & Design: Kito Sandberg
Produktion: © & ® Contendo Media GmbH

Sprecher:
Lisa Wagner – Uta Dänekamp
Nora Winkler – Katja Brügger
David Kühn – Sascha Rotermund
Viktor Haas – Jan-David Rönfeldt
Ahmed Yilmaz – Martin May
Rolf Clemens – Konrad Halver
Emma Wagner – Marion von Stengel
Jaron Raymann – Gordon Piedesack
Richter Büscher – Wolf Frass
Sekretärin – Reinhilt Schneider
Kellner – Stephan Chrzescinski
Juristin – Christine Pappert
Gegenüberstellungen – Patrick Bach, Rüdiger Schulzki
Polizisten – Ursela Monn, Frank Otto Schenk, Mathis Landwehr
Abspann – Martin Sabel
Inhaltsangabe des Verlags:

Diese Nacht wird Lisa Wagner niemals vergessen. Eigentlich wollte die junge Frau mit ihrer Schwester Emma auf einer Party über den Dächern Frankfurts ausgelassen feiern. Stattdessen findet sie sich in einem dreckigen Kellerverlies wieder und wird Zeuge, wie ihre Schwester brutal ermordet wird. Doch der wahre Albtraum beginnt erst nach ihrer Flucht. Emmas Mörder ist schnell gefunden, doch die Beweise reichen für eine Verhaftung nicht aus. Für Lisa wird es Zeit, selbst etwas zu unternehmen. Mit dem charismatischen Staatsanwalt und der engagierten Mordermittlerin heftet sie sich an die Fersen des Täters und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung:

Um es Neugierigen gleich vorweg zu sagen: Contendo Media gibt mit dem „12. Opfer“ einen Bomben-Einstand in die neue Reihe „Mord in Serie“ – und während anderswo gern schon mal Geschichten aufgeblasen werden, damit auch ja 2 CDs rausspringen, besinnt man sich hier auf die Stärken „alter“ Hörspiele: Kurz, knapp, ohne Längen. Gut, eine Stunde beansprucht „Das 12. Opfer“ schon, aber es ist keine Minute Langeweile auf dem Silberling.
Markus Topf erfindet das Genre nicht neu (woher diese irrsinnige, aber mittlerweile fast zwingende Erwartungshaltung bei vielen Hörern kommt, entzieht sich meiner Kenntnis), versteht es indes den Spannungsbogen von Beginn an aufrecht zu erhalten und spickt die nicht ganz so neue „Täter wird gestellt, aber entlassen, weil…“-Thematik mit einigen bösen Wendungen. Ganz ehrlich? Ich brauche nicht mit jedem Hörspiel den Neubeginn des Genres – ich bin mit verdammt guter Unterhaltung auch zufrieden, und genau das bietet die Story.
Zimperlich geht es dabei genregemäß nicht zu – in meinen Augen, bzw. Ohren ein gutes Zeichen, denn es belegt, daß man das Genre und die Fans ernst nimmt und nicht alles schön auf Stromlinienförmigkeit bürstet.

Bei den Sprechern findet man haufenweise klangvolle und vielversprechende, sowie altbekannte Namen, egal ob es Katja Brügger, Konrad Halver, Gordon Piedesack, Wof Frass, Reinhilt Schneider, Sascha Rotermund, Martin May, Marion von Stengel, Patrick Bach, Rüdiger Schulzki oder Stephan Chrzescinski sind – oder eben die beeindruckende Uta Dänekamp als Protagonistin. Und man kann es kurz und knapp machen: Unter der Regie Christoph Piaseckis liefern alle eine hervorragend Leistung ab und das ist für das Funktionieren der „fiktiven Realität“ unabdingbar. Gerade Katja Brügger, die vielen Fans der Macabors-Hörspiele von EUROPA wohl noch als rassige Carminia Brado im Gehör ist, überzeugt hier als Mordermittlerin Nora Winkler auf ganzer Spur. Und daß Jan-David Rönfeldt überzeugend *richtig* fiese Typen spielen kann, weiß man spätestens seit „Darkside Park“ (und er war bei den „Animorphs“ doch immer soooo nett :)).

Musik und Effekte – beides im absoluten Top-Bereich. Gerade die Party-Stimmung am Anfang kommt verflucht gut rüber – Danke an Contendo Media, daß der Party-Track, ein großartiger Synthpop-Track in Reinkultur, als Bonus auf der CD zu finden ist. Realistisch, packend und punktgenau eingesetzt, bieten sowohl die Musiken (packend und punktgenau), als auch die Effekte (realistisch und punktgenau) die nahezu perfekte Untermalung.

Bleibt als Fazit:
Rausgehen. Kaufen. Jetzt! „Das 12. Opfer“ ist ein Traum von einer Einstandsfolge, die sich kein Thrillerfan entgehen lassen sollte. Eine spannende, kurzweilige Geschichte aus der Feder von Markus Topf wird von bekannten Namen der Hörspielbranche packende gespielt und von starken Musik- und Effektuntermalungen unterstützt.
Auftakt wunderbar geglückt – und damit dann auf zu Folge 2.

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MindNapping (2): Die 9mm-Erbschaft


MindNapping (2): Die 9mm-Erbschaft (Idee und Buch: Raimon Weber; Audionarchie e.K., 2011)MindNapping (2): Die 9mm-Erbschaft
Idee und Buch: Raimon Weber

Erschienen: Audionarchie e.K., 2011

Sprecher:
Gordon Piedesack, Rüdiger Schulzki, Patrick Bach, Christine Pappert, Martin May, Sylvie Nogler, Wolf Frass, Konrad Halver, Sascha Rotermund, John Ment

Inhaltsangabe des Verlags:

Erst der Selbstmord ihres Vaters bringt die Brüder Richard und Brendan wieder zusammen.
Sie besuchen die Orte ihrer glücklosen Kindheit. Tief in den Wäldern der amerikanischen Ostküste. Doch sie sind nicht allein. Etwas folgt ihnen. Schlägt immer wieder brutal zu. Konfrontiert die Brüder mit den Schrecken der Vergangenheit. Und treibt sie in den Wahnsinn …

Meinung:

Nach dem gelungenen Einstieg in die Reihe, liegt mit der zweiten Folge ein Hörspiel aus der Feder von Raimon Weber und ein absolutes Kontrastprogramm zum Vorgänger vor.

Webers Stärken kommen auch hier voll zum Einsatz: Kaum jemand schafft es derart albtraumartige Beklemmung in fulminanter, düster-eleganter, teilweise elegischer Wortkunst zu zelebrieren ohne dabei die Geschichte an sich zu vernachlässigen, wie er.

Die Story an sich, das sei ohne Spoiler verraten, fußt natürlich wieder in der Realität, obschon einige Begebenheiten im Reich des Übernatürlichen angesiedelt scheinen. „MindNapping“ bleibt Psychothriller, kein „Sixth Sense“.

Die Sprecher erneut vortrefflich gewählt und eingesetzt. Gordon Piedesack als Erzähler erweist sich als As im Ärmel, denn entgegen Folge 1 trägt hier der Erzähler einen Großteil des Hörspiels und Piedesack erweckt die Düsternis in Webers Texten zu einem substantiellen ‚Hauptdarsteller‘.

Patrick Bach glänzt als Bredan Monroe, dem die schwierige Kindheit unter seinem Vater deutlich zugesetzt hat. Während er den eher labilen, verstörten Bruder gibt, darf Martin May das totale Gegenteil spielen: Sein Richard Monroe ist deutlich extrovertierter, zielgerichteter. Schöner Punkt, daß hier zwei gegensätzliche „Trauma-Verarbeitungsergebnisse“ integriert wurden.
Rüdiger Schulzki spielt den „Alten“ James Edward Monroe mit hörbarem Spaß an diesem durchaus verabscheuungswürdigen Charakter, trifft seine hämischen, böswilligen und gefühllosen Seiten genau.
Definitiv erwähnenswert ist auch Wolf Frass, der hier als Linus Reed den ortskundigen Führer in den endlosen Wäldern der Ostküste gibt und mit seiner leicht grummeligen, dennoch netten Art auch diesen Charakter voll und ganz trifft.

Musik und Effekte – ich wiederhole mich gern aus Folge 1: Passt, dezent, atmosphärisch. Musikalisch ein definitiv gelungener Kniff: Das Titelthema zieht sich durch die Folge – sogar mit Variationen. Mal orchestral, mal solo, wechselnde Instrumente – und durchweg passend und die Atmosphäre verstärkend.

Als Fazit bleibt erneut: Patrick Holtheuer wird auch mit dieser Folge seinem Anspruch gerecht und liefert einen extrem atmosphärischen und nicht minder spannenden Thriller, dessen Stärken hier vor allem die Wortgewaltigkeit eines Raimon Weber in Kombination mit einem hervorragenden Sprecherensemble und einer trefflichen Musik- und Effektuntermalung sind. Kontrastprogramm zum „Quasi-Kammerspiel“ von Folge 1 – wer Thriller mag, einfach mal „frischen Wind“ in seine Hörspielsammlung bringen oder einen „Kurztrip“ in eine wunderbar atmosphärische Hörwelt machen möchte, sollte hier definitiv zugreifen.

[Review] Don Harris (7): Drei Gräber in Sibirien


Don Harris - Psycho-Cop (7): Drei Gräber in SibirienDon Harris (7): Drei Gräber in Sibirien

Buch: Gerry Streberg und Oliver Döring
Regie: Oliver Döring
Sounddesign & Schnitt: ear2brain productions
Produktion: WortArt/ AS Hörspiel GmbH
Realisation: Pe Simon
Illustration: Vladimir Bondar
Artworkgestaltung: Friedemann Weise
Product Management: dp

Sprecher:
Douglas Welbat, Dietmar Wunder, Claudia Urbschat-Mingues, Bernd Rumpf, Torsten Michaelis, Marion von Stengel, Engelbert von Nordhausen, Martin Keßler, Viktor Neumann,  Rainer Fritzsche, Jan Spitzer, Tobias Kluckert, Nico Sablik, Detlef Bierstedt, Philipp Schepmann, Martin May, Boris Tessmann u.a.

Inhaltsangabe des Verlags:

Alan Bancroft, ein erfolgreicher Journalist und inoffizieller Informant des MI6 und der ESI, verschwindet spurlos während seiner Recherchen über Grigori Rasputin in Sibirien.

Mit der Hilfe von Larissa Chamova, einer russischen FSB-Agentin, soll Don Harris aufklären, was mit dem Verschollenen geschehen ist. Das letzte Lebenszeichen Bancrofts liefert Harris nur wenige Hinweise: Rasputin und die Höllensöhne. Die Suche führt sie in ein entlegenes Kloster nahe dem sibirischen Bergdorf Mutow. Es birgt ein unheilvolles Geheimnis, das die ganze Welt verändern könnte …

Meinung:

Nach einer extrem langen Pause geht es mit dem „Psycho-Cop“ Don Harris endlich weiter.

Direkt positiv zu vermerken: Der Don ist nach wie vor ein Garant für ordentliche Action mit einfach gestrickten, allerdings ungemein kurzweiligen Plot. Die Jagd auf die „Höllensöhne“ geht weiter und selbige verfolgen selbstredend nach wie vor ihre zwei Hauptziele: Das Machtpaket XXL inkl. ewigem Leben und die Fortsetzung der „Mach den Don tot“-Show, die diesmal für eine weitere praktische Fähigkeit bei eben jenem sorgt, die einigen Leuten, nun, Kopfzerbrechen bereitet.

Die Handlung an sich greift Rasputin auf, einen Trank, der angeblich ewiges Leben gewährt und der zudem Tote wieder zum Leben erwecken soll. Was sich in Kombination mit dem Autoren Jason Dark wie „Sinclair 2.0“ liest, entpuppt sich jedoch keinesfalls als Dämonenlastiges Gruselactionspektakel, sondern als reinrassiger Actionthriller. Im Kontext der Rahmenhandlung funktioniert die Folge ebenfalls und bringt diese gerade im Bezug auf Harris einen deutlichen Schritt nach vorn.

Bei den Sprechern bleibt alles wie gehabt: Oliver Döring ist und bleibt ein Garant für Sprecherleistungen, die, egal in welchem Genre er sich austobt, einfach passen und rundum überzeugen. Dazu noch eine Prise Selbstironie, die man beispielsweise aus der ebenfalls unter Dörings Regie entstandenen „John Sinclair Classics“-Serie kennt, und fertig ist das für Döring typische Rundum-Sorglos-Hollywood-für-die-Ohren Gesamtpaket.

Effekttechnisch geht es ebenfalls fett zu und wie immer sind besonders Dons Gaben, die Visionen und seine neue Fähigkeit (Spoiler: Gedankenkontrolle anderer Menschen), hervorzuheben – auch hier ist und bleibt man dank ear2brain Productions ein Vorzeigeprodukt und transportiert Blockbusterwürdige Bilder in Tonform ins Ohr.

Fazit:
Lang hat’s gedauert, doch das Warten hat sich definitiv gelohnt. Don Harris gibt auch in Folge 7 Vollgas, sowohl was die einfache, indes extrem kurzweilige Handlung, als auch die Sprecher nebst deren Leistungen und die musikalisch und effekttechnische Untermalung betrifft. SO muss moderne Action klingen.

http://www.hergehoert.de/don-harris_7_drei-graeber-in-sibirien.html

[Review] John Sinclair (63): Tokatas Todesspur


John Sinclair (63): Tokatas Todesspur (Lübbe Audio, 2011)John Sinclair (63): Tokatas Todesspur

Veröffentlicht: Lübbe Audio, 2011
Hörspiel, 1 CD, 55 Minuten
ISBN: 978-3-7857-4383-6

Sprecher:
Joachim Kerzel, Frank Glaubrecht, Martin May, Martin Keßler, Jan Spitzer, Raimund Krone, Tobias Kluckert, Oliver Strietzel, Rainer Fritzsche, Karsten Gausche, Alexander Doering, Matthias Haase, Nico Sablik, Thomas Nero Wolff, F.G. Beckhaus, Peter Flechtner, Philipp Schepmann, Marion von Stengel, Fred Bogner, Liane Rudolph, Sebastian Rüdiger.

Inhaltsangabe des Verlags:

Man nannte sie die Insel des Schweigens. Einsam lag sie vor der japanischen Küste. Neben einer Mülldeponie befand sich noch ein Hochsicherheitsgefängnis auf dem Eiland. Viele der Insassen starben in den kahlen Betonbauten, die meisten von ihnen auf gewaltsame Art. Die Öffentlichkeit wusste, dass das Leben dort die Hölle auf Erden sein musste. Was aber niemand ahnte war: Dass die Hölle dort erst noch entfesselt werden sollte.

Meinung:

Nach dem furiosen Mordliga-vs.-Asmodina Dreiteiler geht es gleich mit Vollgas weiter, oder passender: mit Mach-Geschwindigkeit.
John und Suko verschlägt es auf eine japanische Insel, die sowohl als Mülldeponie, als auch als Gefängnis genutzt wird. Und genau dieses schnuckelige Fleckchen Erde bietet die Kulisse für den Showdown zwischen Tokata und dem Goldenen Samurai.
Wie erwähnt: Es geht temporeich zur Sache, kurzweilig inszeniert steuert die Story geradlienig und schnörkellos auf den Kampf der zwei Dämonensamurais zu. Das Tempo steht der Folge gut zu Gesicht, und abgesehen von 2, 3 echten Gruselmomenten steht eher die Hatz Sinclairs und Sukos auf Tokata im Vordergrund. Dabei sind die Gruselmomente jedoch so gut platziert, das dennoch genügend Spannung durch die schiere Ungewissheit und die Bedrohung durch Gegenwart widernatürlicher Elemente erzeugt wird.

Im Bereich Sprecher kann man sich, wie eigentlich immer, kurz fassen: Oliver Döring und ein bis in die letzte Rolle vortrefflich besetzer Sprechercast liefern genau das ab, was man von der Serie erwartet: Top-Leistungen. Unter den Namen finden sich diesmal auch Raimund Krone, Tobias Kluckert, Peter Flechtner, Jan Spitzer – und zu Beginn der Folge wird gleich mal „Harry Potter“ Nico Sablik hingerichtet (natürlich nur tonmäßig), der mit seiner Verzweiflung bei einem herrlich-fiesen, eiskalten Martin Keßler auf taube Ohren stößt. Was für eine fiese Szene.

Dito im Bereich der Effekte und musikalischen Untermalung – auch hier zeigt Sinclair seit Jahr und Tag wie Trivialliteratur als Action-Horror-Blockbuster inszeniert werden sollte, egal ob es alltägliche Geräusche sind, Überschallflüge in Düsenjägern, Splatter-Momente oder übernatürliche Elemente. Gerade Johns und Sukos Express-Ausflug von England auf die japanische Insel des Schweigens ist ein echter Aha!-Moment, vor allem über Kopfhörer oder eine anständige Anlage mit Subwoofer.

Als Fazit einmal mehr: Hörempfehlung, aber so was von! Sinclair in Reinkultur, knackig inszeniert, kurzweilig, klasse Sprecherleistungen und eine vortreffliche Untermalung von Soundeffekten und Musik. Also eigentlich wie immer. Zumindest noch für dieses Jahr.

Patrick Holtheuer gründet eigenes Hörspiellabel: Die Audionarchie | HOERSPIEL³-Blog


Patrick Holtheuer gründet eigenes Hörspiellabel: Die Audionarchie | HOERSPIEL³-Blog.

Patrick Holtheuers Label, Audionarchie, geht am 25.02.2011 mit zwei Folgen der Psychothriller-Reihe ‚MindNapping‘ an den Start.

MindNapping‚ bietet erfreulicherweise nicht Dämonen-Jäger Nr. 1234567, sondern jeweils abgeschlossene Psychothriller aus den Federn von Raimon Weber (schrieb u.a. für ‚Gabriel Burns‘, ‚Point Whitmark‘, ‚Darkside Park‘), Marcus Görner, Simon X. Rost (u.a. ‚Mitschnitt‘) und anderen.

Bei den Sprechern tummeln sich u.a. Patrick Bach, Detlef Bierstedt, Reinhilt Schneider, Rüdiger Schulzki, Wolf Frass, Martin May, Konrad Halver, Sascha Rotermund, Jan-David Rönfeldt, Gordon Piedesack, ab Folge 3 auch mit Reent Reins, Udo Schenk, Jannik Endemann, Martin Sabel, Tammo Kaulbarsch, Simon und Thilo Gosejohann, Daniel Welbat, Christian Stark, Marion von Stengel u.a.

MindNapping:
Folge 1: Auf gute Nachbarschaft (VÖ 25.02.2011)
Folge 2: Die 9mm-Erbschaft  (VÖ 25.02.2011)
Folge 3: Der Trip  (VÖ vrstl. 29.04.2011)
Folge 4: Flutnacht  (VÖ 24.06.2011)